Auf dem Grasbahnoval am Fasanengarten wurde ordentlich Gas gegeben

Am Samstag, 04.09.2021 um 13 Uhr, starteten bei idealen Bedingungen 31 Rennteams mit ihren zum Teil hochfrisierten Mofas, Mopeds, Rollern und Kleinkrafträdern zum 11. 4-Stunden-Mofa-Rennen - dem 3. Lauf zum DMV Mofa-Cup 2021 - auf der Grasrennbahn des MSC Klein-Krotzenburg. Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen knisterte die Luft geradezu vor Anspannung und Vorfreude auf den Start des Mofarennens. Bis zur allerletzten Sekunde wurde noch geschraubt, bevor die mit viel Hingabe getunten Mofas und ihre Fahrer losgelassen wurden. 

 

Das 4-Stunden-Rennen ist in vier Abschnitte unterteilt, beginnend mit dem „Halbmarathon“ über 60 Minuten, gefolgt vom „Sprint“ über 20 Minuten, einem „Rennen“ über 40 Minuten und dem krönenden Abschluss eines „Marathon“ über zwei Stunden. Hier hat die Nase vorn, dessen Maschine und Fahrer durchhält. Gefightet wurde in den Klassen Standard-Mofas, Tuning-Mofas, Prototypen, Open50, Roller70, Pitbike140 und E-Antrieb. Die schnellste Rennrunde sicherte sich das „Team 292“ aus Elchesheim-Illingen auf einer Honda CRE 50-Enduro mit einer Rundenzeit von 1 Minute 35 Sekunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 km/h in der Open50-Klasse.  Im Vergleich dazu benötigte ein Standard-Mofa für die Umrundung der 1 km langen, kurvenreichen Strecke 2 Minuten 24 Sekunden bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h. Am Ende gewinnt jedoch nicht der Schnellste, sondern, wer die meisten Runden gefahren ist. Die Teams kämpften und schraubten bis zum Schluss und lieferten sich faire Positionskämpfe, von denen auch die zahlreichen Zuschauer profitierten. Die Rennatmosphäre begeisterte Jung und Alt gleichermaßen.

 

Nach 4 Stunden und 147 gefahrenen Runden standen die Sieger fest. In der Open50- Klasse starteten 8 Teams. Hier siegte, wie schon das Jahr zuvor, das „Fränzle Racing Team“ aus Gaggenau mit den Fahrern Markus Dieringer/Oliver Knoll auf einer spanischen Rieju MRT 50-Enduro mit 147 Runden, dicht gefolgt von „Werwolf-Racing“ aus Rothenbuch mit Markus Vollmer/Martin Schraner auf Kreidler MF 24 mit 142 Runden. Platz 3 sicherten sich ebenfalls auf Rieju MRT Pro 50 mit nur einer Runde weniger „Die Österreicher“ Hermann Gasselsberger/Luis Zavaglia - das Team aus Frankenburg/ Oberösterreich mit der längsten Anreise über 486 km.

 

In der Prototypen-Klasse starteten insgesamt 9 Teams. Auf ihrer Kawasaki AE 50 wechselten sich in der „Blue-Smoke-Gang“ aus Kleinkahl Felix Staab/Johannes Kreis/Nico Hofmann bei der anstrengenden Fahrt ab und sicherten sich mit 141 Runden den 1. Platz. Den 2. Platz belegten die „Oberwiermer Deifel“ Udo Fütterer/Daniel Hajdukovic aus Gaggenau auf Fantic Caballero 50 mit 135 Runden und mit nur einer Runde Rückstand landeten die „Keschte-Igel“ Heiko Peter/Michael Barth/Boris Steiner aus Durmersheim auf ihrer Honda auf Platz 3.

 

In der Klasse Roller70 gingen 5 Teams an den Start. Zur Kompensation der konstruktionsbedingten Nachteile beim Fahrgestell dürfen die Rollermotoren bis 70 ccm haben. Auf Platz 1 durchgesetzt hat sich das „Cross-Team-Oberwald“ aus Grebenhain mit den Fahrern Steffen Wahn/André Christian/Ben Schäddel/Udo Hartung auf Yamaha BW 50 mit 130 Runden. Platz 2 erkämpfte sich das „Wetterau Racing Team“ Thomas Matthies/Tobias Stephan/Julian Schott/Alexander Herrmann aus Limeshain auf Piaggio NRG MC3 mit 127 Runden. Mit 88 Runden schaffte es das Team „Black Rooster“ aus Polch/Eifel auf ihrem MBK Nitro und den Fahrern Heinz-Peter Pauly/Steven Greger/Steven Hönemann auf Platz 3.

 

In der Klasse „Standard-Mofas“ umkämpften sich 4 Teams. Auf den 1. Platz setzte sich – wie schon im Jahr zuvor - „Töff-Töff-Racing“ aus Ronneburg mit Andreas Karges/Mark Meides/Nathanael Freitag/      Paul Diederich auf Zündapp ZD 25 TS mit 131 Runden durch. Auf Platz 2 mit 124 Runden landete das Team „MCC Oferdingen“ aus Altenried mit Christian Deile/Dominic Kühner/Patrick Dewald auf Zündapp ZL. Platz 3 mit 83 Runden sicherten sich die „Schussentäler“ aus Baienfurt Franz Maucher/Lauri Laurentsen/Steffen Pickert/Florian Raufeisen auf ihrem originalgetreuen Herkules Prima 5 Mofa.  

In der Klasse Tuning-Mofas starteten 3 Teams. Es siegten - wie im Vorjahr - die „ccm-Zwerge“ Robin Stolz/Thomas Ilga aus Blieskastel mit 142 Runden auf ihrer „Kreidlerhercules GtFlory“. Mit 134 Runden erkämpfte sich das Team „Klopfertuning“ aus Wiesenbach - ebenfalls wie im Jahr zuvor – mit          Victor Blank/Markus Hank/ Stefan Kracklauer auf Kreidler Flory den 2. Platz. Auf dem 3. Platz landete das Seligenstädter Team „Klabusterbär“ mit Alexander, Anastasia, Kimberley Lewerth/ Paul Derichs auf Honda PX50 mit 33 Runden.

 

In der E-Antrieb-Klasse startete einzig das Team „Ursprung Frankfurt“, Emil und Theo Titzka, das auf seinem Govecs GO!2.4 beeindruckende 110 Runden absolvierte.

In der Pitbike140 Klasse startete nur das Team „Found“, Eric Pauly/Anna Weingarten aus Polch, und drehte auf dem Cenkoo FMJ 140 ccm-Viertakter stolze 93 Runden.

Der MSC Klein-Krotzenburg e.V. im DMV bedankt sich bei allen Teilnehmern, Zuschauern, Helfern und Unterstützern für diese erfolgreiche Veranstaltung und freut sich, alle im nächsten Jahr wieder fit und gesund begrüßen zu dürfen.

 

Artikel: Carmen Lausch

Fotos und Videos: Carmen Lausch

 

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