DMV-Mofa-Cup-Gesamtwertung-2019 nach Finale KKB
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2019 Ergebnisse Mofarennen KKB
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Getunte Mofas knatterten im 2-Takt durchs Grasbahnvoval

KLEIN-KROTZENBURG. Am 07.09.2019 startete zum 9. Mal das 4-Stunden Mofarennen im Grasbahnoval des MSC Klein-Krotzenburg, das mittlerweile über die deutschen Grenzen hinaus Kultstatus erreicht hat.  
Die Teams schraubten bis zur letzten Minute mit viel Enthusiasmus an ihren Mofas. Auf der 1.000 Meter langen anspruchsvoll angelegten Spezialstrecke kämpften 32 Teams aus Deutschland und Österreich um die besten Positionen. Hartgesottene Fans trotzten dem Wetter und feuerten die Fahrer an. 
Das Rennen teilte sich in vier Rennabschnitte auf: ein Halbmarathon, ein Sprint, ein Rennen und ein Marathon. Vier Stunden gaben die Fahrer ihr Bestes und holten aus ihren Mofas alles raus auf der Jagd nach den meisten Runden. Erstmals zugelassen war die neue Klasse der Roller. Drei Roller gingen an den Start und konnten sich in ihrer Klasse souverän gegen die Rennmofas behaupten. Das Rennen lief sportlich fair und ohne nennenswerten Unfälle ab. 
Das Team „Die Österreicher“ umrundete in den 4 Stunden 137 Mal die Strecke und belegten damit Platz 1 in der „Open 50 Klasse“, knapp vor „Fränzle Racing Team“ auf Platz 2 und „OldSchoolMuckibude“ auf Platz 3.    
In der Klasse der Prototypen siegten „Moped Garage Racing Team“ gefolgt von „Blue-Smoke-Gang“ auf 2. Platz und den „Rum-Fahrer“ auf Platz 3.  
In der erstmals zugelassenen Roller 70 Klasse siegte das Team „Cross-Team-Oberwald“ gefolgt von „Eichwald Roller Racing“ auf Platz 2 und auf Platz 3 den „Pfälzer Buben“.  
Bei den Standard Mofas gewann „Kreidler CHAOS Racing“ vor „Black Bauty Tuning“ und „Team4Pit 2“.  
Last but not least teilten sich zwei Teams in der Klasse Tuning Mofas das Siegerpodest. Auf Platz 1 siegten die „ccm-Zwerge“ und den 2. Platz belegten die „50ccm Könige“. 
Der MSC Klein-Krotzenburg verlieh vier Sonderpokale. Den ersten  - für die schnellste Rennrunde - sicherte sich das Team „Moped-Garage-Racing-Team“ mit einer Zeit von 
1:35.587 Min. 
Einen weiteren Pokal gab es für die weiteste Anreise. Diesen holten sich „Die Österreicher“ für 486 km von Frankenburg in Österreich nach Klein-Krotzenburg. 
Der dritte Sonderpokal würdigte das älteste Renn-Mofa: eine Kreidler Florett, Baujahr 1974, gefahren vom „Kreidler Oldschool Team“.   
Der vierte und letzte Sonderpokal galt dem Pechvogel des Tages, den „Pfälzer Buben“. Erst bremste sie ein Kolbenfresser nach dem freien Training aus, dann die Reparatur, um zu wenigstens noch insgesamt 50 Rennrunden absolvieren zu können. Aufgeben war nie eine Option.  
In den Pausen zwischen den Rennabschnitten boten die Jugendfahrer der Trial Abteilung des MSC Klein-Krotzenburg den Zuschauern eine spektakuläre Show. Auf dem eigens hierfür aufgebauten Parcours zeigten die Trialer ihr Können und begeisterten das Publikum. Auch dieses Jahr gab es  wieder zahlreiche Oldtimer Schätze und Luxuskarossen zu besichtigen. Ein gelungenes kulinarisches Angebot rundete die familienfreundliche Veranstaltung ab.  
Nach der Siegerehrung des 4-Stunden Mofarennen des MSC Klein-Krotzenburg fand noch die Siegerehrung des DMV Mofa Cups statt. Gesamtsieger war das Team „Oberwiermer Deifel“ aus Gaggenau und nahm den Wanderpokal mit nach Hause. Platz 2 belegte der Vorjahres-Gesamtsieger „Moped Garage Racing Team“ aus Rastatt.  
Der krönende Abschluss dieser erfolgreichen Veranstaltung bildete dann die After-Race-Party. Hier wurde noch einmal ordentlich „aufgedreht“ und die Anspannung des Tages bis in die frühen Morgenstunden abgefeiert. 
Der MSC Klein-Krotzenburg bedankt sich bei allen Teilnehmern, Zuschauern und Helfern für diese gelungene Veranstaltung und freut sich, alle Teams nächstes Jahr wieder am Start zu haben.

 

Autor: Carmen Lausch  Bilder: Carmen Lausch

 

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Der MSC Klein-Krotzenburg e.V. im DMV bedankt sich beim Serienausschreiber, dem DMV-Hessen, namentlich bei dessen Vorsitzenden, Herrn Jürgen Schmitt, für die gute Zusammenarbeit und großartige Unterstützung des Cups.

 

Vielen Dank auch an die weiteren Veranstalter, vertreten durch André Haupt, RMSV Biebesheim, Thomas Schiffner, MSC Neuenhassslau und Mike Hilß, MSC Kefenrod, für die Ausrichtung der Wertungsläufe und die gute Zusammenarbeit bei den Veranstaltersitzungen.

Wir würden uns freuen, wenn 2020 der MSC Nidda mit René Schäfer wieder im Boot wäre.

 

Unser Dank richtet sich an die Seriensponsoren von Pre/Grid und Kleinmetall sowie zahlreiche lokale Unterstützer der Veranstalter.

Dazu gehören auch die zuständigen Genehmigungsbehörden und die Gemeinden, die den Vereinen die Durchführung ihrer

Motorsportveranstaltungen ermöglichen und diese tatkräftig unterstützt haben.

 

Der MSC Klein-Krotzenburg bedankt sich bei seinen 65 eingesetzten Helfern und Funktionären, die im Bereich der Rennstrecke oder bei der Bewirtung für einen reibungslosen Ablauf sorgten und unseren Gästen und Teilnehmern einen angenehmen Aufenthalt und sportlich faire Wettkämpfe ermöglichten. (Für das Wetter können wir leider nichts ...)

 

Zu guter Letzt ein herzliches Dankeschön an die Zuschauer und die insgesamt 42 Teams, die sich am Mofacup mit über 120 Fahrern beteiligt haben, davon 32 in Klein-Krotzenburg. Den Rennteams wünschen wir weiterhin viel Erfolg. Sie haben nicht nur bei uns bewiesen, dass der Mofasport spannende Rennläufe bietet und gerade auch dieser Breitensport in seinen Leistungsklassen eine hervorragende Werbung für den Motorsport betrieben hat.

 

Die durchweg positiven Reaktionen der Zuschauer und Teilnehmer sind deshalb unser Ansporn, die Serie auch 2020 weiter auszubauen.

Die Roller70-Klasse hat sich in unseren Augen bewährt und wird auch 2020 sicher wieder in Klein-Krotzenburg am Start stehen.

 

Lasst uns weiter werben für diesen Sport, es lohnt sich!

 

Jürgen Gehre

Vorsitzender

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